Aktuelles

Ein besonders interessantes Projekt, an dem wir in den vergangenen Jahren mitgewirkt haben, ist der 2008 eröffnete spektakuläre Neubau des Osloer Opernhauses. Auf 110 Meter Breite und 207 Meter Länge verteilen sich 38.500 Quadratmeter auf 1.500 Räume. Die Gestaltung aus weißem Marmor und Glas soll an einen schwimmenden Eisberg erinnern, und diesem Vorbild entsprechend reicht das Gebäude zu einem großen Teil, nämlich bis 16 Meter unterhalb des Meeresspiegels.

Nicht weniger spektakulär ist die innere Gestaltung dieses größten norwegischen Kulturprojekts der Nachkriegszeit, zu deren Ausführung wir mit verschiedenen Produkten beitragen durften.

So wurden große Flächen in den Fluren, dem Foyer und dem Restaurant mit Gipsputz gestaltet, der nicht gestrichen, sondern nur mit einem Wachs geschützt wurde (siehe Bilder unten).

Auch im großen Saal wurde die aus Betonelementen bestehende Decke in 25 Metern Höhe mit Gipsputz versehen, wobei der Putz hier in 3-4 cm Stärke aufgetragen werden mußte, um die vorgesehene Akustik zu gewährleisten. Eine große Herausforderung, bei deren schwieriger Umsetzung wir unseren norwegischen Partner erfolgreich unterstützen konnten.

 

Eine weitere spannende und anspruchsvolle Aufgabe wartete mit der Ausgestaltung der frei im Foyer stehenden Sanitärräume.

Im Kontrast zu den von dem Künstler Olafur Eliasson mit einer Installation gestalteten Außenwänden, die an Eisblöcke erinnern, sollte der innere Bereich in tiefschwarzen Stucco Lustro, einem Glanzputz auf Kalkbasis versehen werden.

Nach vielen Versuchen, vor Ort in Norwegen, wie auch in unserem Labor in Deutschland, konnten wir dem anspruchsvollen Architekturbüro eine überzeugende Lösung mit unserem Produkt "Calcefino" in schwarz präsentieren (siehe Bilder unten).

 

 

 

 

 

 

 

 

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